Die eigene Pilzzucht: Tipps, wie sich Pilze im eigenen Garten züchten lassen

[Advertorial] Pilze erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Bei nahezu jeder Ernährungsform werden Pilze als Zutaten verwendet. Die Qualität des beliebten Gemüses ist in einigen Supermärkten jedoch fragwürdig. Überdies müssen die gekauften Produkte häufig innerhalb kürzester Zeit verarbeitet werden. Da sich jedoch immer mehr Menschen für Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Ressourcenschonung interessieren, häufen sich die Suchanfragen nach Selbstversorgergärten. In Deutschland verzeichnen wir einen wahren Trend, denn viele Menschen möchten sich gesund und ausgewogen ernähren. Am liebsten natürlich mit selbst angepflanzten Lebensmitteln. Doch können wir Pilze im Garten anbauen? Wenn ja, worauf gilt es dabei zu achten?

Die passende Pilzsorte finden

Pilze sind nicht gleich Pilze. Es gibt verschiedene Sorten, sodass es nicht immer leicht ist, direkt auf Anhieb die richtige Pilzsorte auszuwählen. Für den Eigenanbau eignen sich acht Sorten besonders gut. Zu diesen Pilzsorten gehören die Austernpilze, die Kräuterseitlinge, der Champignon sowie der Shiitake. Ebenfalls empfehlenswert sind der Steinchampignon, der Limonenpilz sowie der Pioppini und die Braunkappen. Jeder Pilz weist eine andere Geschmacksnote auf, und auch die Anzuchtbedingungen sind nicht immer identisch.

Die Anzucht

Bevor mit der Anzucht begonnen werden kann, muss der passende Pilz gefunden werden. Voraussetzung dafür sind nicht nur die passenden Pilzmännchen, sondern auch die Anzuchtbedingungen. Austernpilze wachsen ideal auf verschiedenen Untergründen. Sie benötigen hingegen eine schattige und feuchte Umgebung. Der Champignon im Vergleich gedeiht ausschließlich auf dem Kompost oder speziellen Pilzsubstraten. Anders verhält es sich mit dem Limonenpilz, denn er lässt sich hervorragend auf Holz anbauen. Wichtig ist es daher, dass wir uns intensiv mit den Pilzsorten sowie ihren Anbauvoraussetzungen befassen.

Die Anbau-Methode

Wer einen ökologischen Garten pflegen und Pilze anbauen möchte, sollte einen Blick auf die verschiedenen Anbau-Methoden werfen. Zur Auswahl stehen die Holzblock-Methode, die Strohballen-Methode sowie die Kaffeesatz-Methode und der Pilz-Dübel. Eine leicht umsetzbare Methode sind die Myzelpatches, welche auf einem Baumstamm oder einem Strohballen befestigt werden. Der Untergrund sollte stets feucht gehalten werden, damit sich das Myzel gut ausbreiten kann. Welche Methode infrage kommt, hängt von der Pilzsorte sowie den Platzverhältnissen im Garten oder auf dem Balkon ab.

Die Pilzzuchtsets

Werden das allererste Mal Pilze angebaut, dann empfehlen sich spezielle Pilzzuchtsets. Diese eignen sich auch für Personen, die saisonal essen möchten, aber über keinen grünen Daumen verfügen. Die Handhabung ist kinderleicht und die Ernte garantiert, sofern die Schritt-für-Schritt-Anleitung eingehalten wird.

Das Klima

Für eine erfolgreiche Ernte ist das Klima essenziell. Die Luftfeuchtigkeit sollte konstant zwischen 70 und 90 % betragen und auch die Temperatur ist entscheidend, denn diese muss stets zwischen 15 und 25 °C liegen.

Der Standort

Pilze benötigen für ein ideales Wachstum einen schattigen und feuchten Platz. Zu warm darf es aber nicht sein, denn andernfalls droht der Pilz einzugehen.

Das richtige Substrat auswählen

Bei der Auswahl des Substrates sollte ein besonderes Augenmerk auf die Qualität gelegt werden. Verwendet werden sollten nur Substrate mit einer ausgezeichneten Qualität, welche zu der jeweiligen Pilzsorte passen.

Pflege und Ernte

Bis eine Ernte erfolgen kann, geht häufig einige Zeit ins Land. Geduld ist daher essenziell. Gleiches gilt für die Pflege der Pilze. Kontrollieren Sie die Pilze regelmäßig und prüfen Sie, ob ein Schädlingsbefall vorliegt. Sind die Pilze erntereif, können sie leicht durch eine drehende Bewegung vom Myzel getrennt werden.

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